Leonberg: Polizei- und Rettungsdiensteinsatz an Schule – Reizgas versprüht

Am Dienstag (10.03.2026) gegen 14.00 Uhr rückten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu einer Schule in der Lindenstraße in Leonberg nachdem es zu einer Reizgasattacke kam

Insgesamt befanden sich gegen 14.00 Uhr 143 Personen, darunter Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal im Schulgebäude. Alle Personen mussten, nachdem im Eingangsbereich ein Reizstoff versprüht worden war, das Gebäude verlassen. 18 Schülerinnen und Schüler sowie vier Erwachsene erlitten leichte Verletzungen, wie Atemwegsreizungen und Übelkeit. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt. Weiterführende Behandlungen im Krankenhaus waren nicht notwendig.

Die übrigen nicht verletzten Personen wurden durch die Schulleitung in einer Sporthalle betreut. Gegen 15.30 Uhr konnten die Betreuungsmaßnahmen beendet werden. Alle Eltern wurden über den vorliegenden Sachverhalt informiert. Die Schülerinnen und Schüler wurden im weiteren Verlauf abgeholt oder traten ihren Heimweg selbstständig an. Das durch die Feuerwehr überprüfte und belüftete Schulgebäude wurde zeitgleich wieder frei gegeben. Unter anderem befanden sich auch der Oberbürgermeister Herr Degode und ein Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes vor Ort.

Mutmaßlich kam es zunächst zwischen einer Schülerin und einem Schüler zu einem Streit und gegenseitigen Schlägen, die letztlich darin gipfelten, dass der Schüler einen Reizstoff versprühte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten dauern an. (pol)

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