Die Feuerwehr Herrenberg wurde am heutigen Montag um 13:07 Uhr mit einem Großaufgebot zu einer Verkaufsstätte im Römerweg im Stadtteil Kuppigen alarmiert. Gemeldet worden waren die Auslösung einer internen Brandmeldeanlage sowie wahrnehmbarer Rauchbeziehungsweise Schmorgeruch. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Verkaufsstätte bereits vollständig geräumt. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Erkundung der Ladenfläche sowie der angrenzenden Betriebs-räume. Dabei wurden die Bereiche von zwei Seiten unter Atemschutz kontrolliert. Ein offenes Feuer oder eine erkennbare Rauchentwicklung konnten zunächst nicht festgestellt werden. Allerdings war ein deutlicher Schmorgeruch wahrnehmbar. Um die Ursache weiter einzugrenzen, wurden umfangreiche Erkundungs- und Messmaßnahmen durchgeführt. Unter anderem öffneten die Einsatzkräfte Teile der Zwischendecke und kontrolliertendie Dachfläche und auch außenliegende Betriebsräume mit speziellen Messgeräten. Trotz dieser Maßnahmen konnte zunächst keine eindeutige Ursache für den Schmorgeruch festgestellt werden.Im weiteren Einsatzverlauf wurde vorsorglich auch eine benachbarte Verkaufsstätte kontrolliert. Zusätzlich führte die Feuerwehr Messfahrten im Bereich Kuppingen und Sulz durch, um einen möglichen Raucheintrag aus einem weiter entfernten Waldbrand, als Ursache auszuschließen. Auch hierbei ergaben sich keine Hinweise auf eine entsprechende Ursache.Gegen 15:00 Uhr wurde das gesamte Gebäude nochmals gemeinsam mit dem Betreiber begangen.Da während des Einsatzes keine konkrete Ursache für den Schmorgeruch festgestellt werden konnte, wurde dem Betreiber empfohlen, sowohl die Lüftungsanlage durch eine Fachfirma überprüfen zu lassen als auch eine Elektrofachfirma mit der Kontrolle der elektrischen Anlagen zu beauftragen. Auf diese Weise soll die Ursache des wahrgenommenen Schmorgeruchs in den entsprechenden technischen Gewerken abschließend festgestellt werden. Die Feuerwehr Herrenberg war mit insgesamt zehn Lösch- und Spezialfahrzeugen sowie zwei Führungsfahrzeugen und 63 Einsatzkräften vor Ort.Unterstützt wurde die Feuerwehr durch Kreisbrandmeister Martin Amler, die Führungsgruppe desLandkreises Böblingen, zwei Sonderfahrzeuge aus Sindelfingen, den Rettungsdienst, den DRK-Orts-verein Kuppingen/Oberjesingen sowie die Polizei (FWHBG)














