Gegen 12 Uhr am Dienstag wurde die Feuerwehr Leonberg mit dem Umweltschutzzug in die Korntaler Straße alarmiert. Bewohner hatten aus einem Treppenhaus einen starken, beißenden Geruch wahrgenommen und daraufhin die Einsatzkräfte verständigt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die ungewöhnliche Geruchsentwicklung. Zur weiteren Untersuchung wurden der Gerätewagen Messtechnik aus Sindelfingen sowie Kreisbrandmeister Martin Amler zur Einsatzstelle nachgefordert.
Nach ersten Erkenntnissen war eine bislang unbekannte Substanz auf mehrere Fußmatten im Treppenhaus geträufelt worden. Die Feuerwehr sammelte die betroffenen Matten ein, spülte sie mit Wasser ab und nahm Abstriche, die anschließend für eine Gefahrgutanalyse untersucht wurden.
Mit entsprechender Messtechnik überprüften die Einsatzkräfte zudem das Treppenhaus, um die Ursache des starken Geruchs sowie mögliche Gefahren für die Bewohner festzustellen.
Nach Angaben der Polizei konnte die Substanz letztlich nicht eindeutig identifiziert werden. Sie soll jedoch nach derzeitigen Erkenntnissen keine gesundheitliche Gefahr dargestellt haben. Nach der Reinigung der Fußmatten und einer ausreichenden Belüftung des Treppenhauses konnten die Bewohner wieder in das Gebäude zurückkehren.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Umständen, unter denen die unbekannte Substanz auf die Fußmatten gelangte, aufgenommen.(red)




















