Am Freitagabend gegen 22.15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Gottfried-Bauer-Straße in Renningen alarmiert. Betroffen war die dortige Asylunterkunft.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, nur wenige Minuten nach der Alarmierung, stellten diese eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude fest. Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe umgehend erhöht, um weitere Kräfte an die Einsatzstelle nachzufordern.
Die Feuerwehr leitete sofort einen Innenangriff unter Atemschutz ein und durchsuchte das Gebäude kontrolliert nach möglichen Personen. Parallel dazu wurde der Brand mit mehreren Atemschutztrupps bekämpft. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehr Leonberg mit dem Abrollbehälter Atemschutz zur Unterstützung nachalarmiert.
Insgesamt befanden sich die Feuerwehren aus Renningen und Leonberg mit elf Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst sowie der DRK-Ortsverein Renningen waren mit zwei Fahrzeugen und vier Kräften zur Absicherung der Feuerwehr vor Ort. Auch Renningens Bürgermeisterin Melanie Hettmer machte sich an der Einsatzstelle ein Bild der Lage.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Polizei war mit einer Streifenbesatzung vor Ort. Die Ursache des Brandes in der unbewohnten Asylunterkunft ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Eine Brandstiftung kann nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen werden. (red)












