Am Donnerstagnachmittag entdeckte eine Passantin gegen 14.10 Uhr im Otto’schen Garten in Herrenberg einen verdächtigen Gegenstand. Hinzugerufene Einsatzkräfte überprüften die Wahrnehmung der Frau und stellten fest, dass es sich um ein Päckchen handelte, aus dem Kabel herausragten. In der Folge wurden Absperrkräfte in der Bismarckstraße, der Vogt-Heß-Straße und an den Zugängen zum Otto’schen Garten postiert. Von den Räumungsmaßnahmen waren neben dem Garten auch ein Spielplatz, ein Friedhof und eine Schule betroffen. Schülerinnen und Schüler wurden im weiteren Verlauf von Erziehungsberechtigten abgeholt. In direkt angrenzenden Häusern konnten keine Bewohnerinnen und Bewohner festgestellt werden. Neben der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst befinden sich derzeit auch die Vertretende der Stadt Herrenberg vor Ort. Drohnen werden eingesetzt, um den geräumten Bereich zu überwachen. Durch ein hinzugezogenes Entschärfungsteam des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wird das Päckchen derzeit mithilfe technischer Mittel überprüft.
Update: Bezugnehmend auf die erste Pressmitteilung kann nun mitgeteilt werden, dass der verdächtige Gegenstand überprüft wurde. Die Entschärfer des LKA konnten zweifelsfrei feststellen, dass von dem Päckchen keinerlei Gefahr ausgehen konnte. Es sollte vermutlich den Anschein eines explosiven Gegenstands erwecken. Es handelt sich letztlich jedoch um eine Attrappe. Die genannten Absperrmaßnahmen wurden aufgehoben. Lediglich der Fundort bleibt zur Spurensicherung abgesperrt.
Der verdächtige Gegenstand wird sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Feuerwehr und Rettungsdienst haben ihren Einsatz vor Ort beendet.(pol)















