Am Samstag, 24. Oktober 2026, fand in der Hölderlinstraße in Hildrizhausen die Jahreshauptübung der Feuerwehr statt.
Übungsszenario und Begrüßung
Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand. Durch die starke Rauchentwicklung war das erste Obergeschoss stark verraucht; vier Personen galten im Gebäude als vermisst. Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Jan-Benedikt Thoma die Zuschauer und betonte die Bedeutung der Feuerwehr für Hildrizhausen. Anschließend führte Kommandant Stefan Lambert durch die Übung und erläuterte das Vorgehen der Einsatzkräfte.
Alarmierung und erste Maßnahmen
Kurz nach 14 Uhr ertönten die Meldeempfänger. Die Alarmmeldung lautete: „B2 – unklare Rauchentwicklung, Hölderlinstraße 8, Hildrizhausen; mehrere Personen vermisst.“
Wenig später trafen die ersten Einsatzkräfte mit dem Tanklöschfahrzeug ein. Der Gruppenführer erkundete die Lage, wies seine Mannschaft ein und gab den Befehl, den Löschangriff vorzubereiten und zur Menschenrettung in das Gebäude vorzugehen. Kurz darauf unterstützte die Besatzung des eintreffenden Löschfahrzeugs die Maßnahmen.
Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in das Gebäude vor. Drei weitere Trupps errichteten eine Riegelstellung und bekämpften den Brand von außen. Einsatzleiter Dennis Bauernfeind koordinierte die Maßnahmen eng mit den Gruppenführern des Tanklöschfahrzeugs und des Löschfahrzeugs.
Notfallszenario im Innenangriff
Da das angenommene Brandereignis viele Kräfte band und ein weiterer Atemschutztrupp benötigt wurde, übergab Dennis Bauernfeind die Einsatzleitung an Martin Stoll. Gemeinsam mit einem weiteren Feuerwehrmann ging er anschließend in den Innenangriff. Im weiteren Verlauf setzte der Angriffstrupp die Notfallmeldung „Mayday“ ab: Ein Feuerwehrmann im Gebäude war verletzt und benötigte Hilfe. Daraufhin rückte der Sicherheitstrupp zur Rettung des Verletzten vor.
Erfolgreicher Abschluss
Gegen 15 Uhr meldete Einsatzleiter Martin Stoll: „Feuer aus.“
Die Übung verdeutlichte die zentrale Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehr für Städte und Gemeinden.(red)















